{"id":125,"date":"2012-11-10T18:57:12","date_gmt":"2012-11-10T16:57:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.msv1460.de\/cms\/?page_id=125"},"modified":"2017-11-15T21:30:07","modified_gmt":"2017-11-15T20:30:07","slug":"pressestimmen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.msv1460.de\/cms\/?page_id=125","title":{"rendered":"Pressearchiv"},"content":{"rendered":"<h3>was so alles \u00fcber uns oder unseren Sport ver\u00f6ffentlicht wurde<\/h3>\n<h4>SZ Online vom 15.11.2017<\/h4>\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<h1>Mei\u00dfner Sch\u00fctzen erhalten historische Unikate<\/h1>\n<h2>Pokale und Ehrenurkunden seines Gro\u00dfvaters \u00fcbergab jetzt der Leipziger Claus Siegel. Sie stammen vom alten Mei\u00dfner B\u00fcrgersch\u00fctzen-Bataillon.<\/h2>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoAuthor\">Von Marcus Herrmann<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage szoArticleImage\"><a class=\"szoLightboxPhotoGallery\" href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/ehrenurkunde-fuer-den-buergerschuetzen-alwin-siegel-foto-c-2120737h.jpg\" rel=\"nofollow\"> <img decoding=\"async\" title=\"Mei\u00dfner Sch\u00fctzen erhalten historischeUnikate\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/ehrenurkunde-fuer-den-buergerschuetzen-alwin-siegel-foto-c-2120737.jpg\" alt=\"Ehrenurkunde f\u00fcr den B\u00fcrgersch\u00fctzen Alwin Siegel. Foto: C. H\u00fcbschmann\"> <\/a><figcaption>Ehrenurkunde f\u00fcr den B\u00fcrgersch\u00fctzen Alwin Siegel. Foto: C. H\u00fcbschmann<\/figcaption><p class=\"szoCopyrightHint\">\u00a9 claudia h\u00fcbschmann<\/p>\n<\/figure>\n<p>Der Ruhest\u00e4ndler Claus Siegel aus Leipzig hat am vergangenen Mittwochvormittag im Mei\u00dfner Rathaus einen Pokal sowie Ehrenurkunden seines Gro\u00dfvaters an den Mei\u00dfner Sch\u00fctzenverein 1460 \u00fcbergeben. Im Beisein von Oberb\u00fcrgermeister Olaf Raschke (parteilos) und einer Abordnung des Mei\u00dfner Sch\u00fctzenvereins \u00fcbergab Siegel die historischen Relikte aus seiner Privatsammlung. Laut Pressereferent Michael Eckardt umfasst die Schenkung mehrere Ehrenurkunden sowie einen Ehrenpokal, mit dem der Gro\u00dfvater Claus Siegels, der Mei\u00dfner Blumenfabrikant Alwin Siegel (1844-1924), einst ausgezeichnet wurde.<\/p>\n<p>Alwin Siegel wurde 1912 unter anderem zum Ehrenkommandant des Mei\u00dfner B\u00fcrgersch\u00fctzen-Bataillons der Privilegierten Scheiben- und Vogelsch\u00fctzen-Gesellschaft ernannt und f\u00fcr seine 40-j\u00e4hrige treue Dienstzeit mit einem Silberpokal bedacht. \u201eDer Schenker hat nun die historischen Unikate in die H\u00e4nde des \u00e4ltesten Mei\u00dfner Sch\u00fctzenvereins gegeben, der seinen Dank mit dem Versprechen der sicheren Verwahrung sowie der Gew\u00e4hrung der \u00f6ffentlichen Zug\u00e4nglichkeit ausdr\u00fcckte\u201c, so Eckardt nach der \u00dcbergabe.<\/p>\n<h4>SZ Online vom 16.03.2017<\/h4>\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<h1>\u201eBesser Schie\u00dfsport als Komasaufen\u201c<\/h1>\n<h2>Der SZ-Beitrag \u00fcber die Erfahrungen der jungen Sportsch\u00fctzin Lysann G\u00fcnzel hat eine Flut von Reaktionen ausgel\u00f6st.<\/h2>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoAuthor\">Von Kathrin Kr\u00fcger-Mlaouhia<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage szoArticleImage\"><a class=\"szoLightboxPhotoGallery\" href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/gesicherte-waffen-warten-auf-ihre-schuetzen--1953084h.jpg\" rel=\"nofollow\"> <img decoding=\"async\" title=\"\u201eBesser Schie\u00dfsport als Komasaufen\u201c\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/gesicherte-waffen-warten-auf-ihre-schuetzen--1953084.jpg\" alt=\"Gesicherte Waffen warten auf ihre Sch\u00fctzen. \"> <\/a><figcaption>Gesicherte Waffen warten auf ihre Sch\u00fctzen.<\/figcaption><p class=\"szoCopyrightHint\">\u00a9 Peter Kuner<\/p>\n<\/figure>\n<p><span class=\"szoDateline\">Gro\u00dfenhain. <\/span> Sportsch\u00fctzin wehrt sich gegen Diffamierung\u201c, dieser Beitrag aus der Mittwochausgabe der Gro\u00dfenhainer SZ hat im Internet f\u00fcr gro\u00dfe Diskussion gesorgt. Der auch auf sz-online publizierte Artikel rief viele Meinungs\u00e4u\u00dferungen hervor, die sich mit dem generellen Ansehen von Sportsch\u00fctzen und anderen Waffenbesitzern auseinandersetzen. So meldete sich J\u00e4ger Michael Thoma auf Facebook: \u201eDanke, dass endlich mal die latente Angst vor Schusswaffen an den Pranger gestellt wird. Sportschie\u00dfen ist ein Sport, der verantwortungsvoll ausge\u00fcbt werden muss, gar keine Frage. Aber wenn polizeilich \u00fcberpr\u00fcfte, gesetzestreue B\u00fcrger mit einer Mischung aus Unwissenheit und Populismus diskriminiert werden, habe ich daf\u00fcr kein Verst\u00e4ndnis.\u201c Da man sich sonst aus Angst um die Political Correctness nicht zu \u00e4u\u00dfern traue, m\u00fcsse man halt auf die \u201eAmoksch\u00fctzen\u201c oder die \u201eWaffenlobby\u201c eindreschen, beklagt Michael Thoma.<\/p>\n<h2>Offener Brief an den Schulleiter<\/h2>\n<p>Und schrieb dem Schulleiter einen offenen Brief, in dem es unter anderem hei\u00dft: \u201eSportschie\u00dfen ist in der Tat ein Sport, der ein gewisses Gefahrenpotenzial birgt und deswegen sehr verantwortungsvoll ausge\u00fcbt werden muss. Das Waffengesetz sieht hierf\u00fcr klare Vorgaben zu polizeilichen \u00dcberpr\u00fcfungen, Wartezeiten, Trainingsfrequenz, medizinisch-psychologische Untersuchung, Aufbewahrung von Schusswaffen und viele andere Dinge vor. Sportordnungen sind klar ausgelegt, um eine Abgrenzung von polizeilichen und milit\u00e4rischen Trainingsarten abzugrenzen.\u201c<\/p>\n<p>Michael Thoma r\u00e4t als sinnvolle Auseinandersetzung mit dem Thema zu einem Diskussionsforum in der Schule, in der auch ein Vertreter eines Schie\u00dfsportverbandes oder ein Wettkampfsch\u00fctze zu Wort kommen d\u00fcrfen. \u201eEgal, ob die Bemerkungen in der Weise gefallen sind, wie im Artikel beschrieben: Dies ist die Schule der Thematik und auch ihrer Sch\u00fclerin schuldig.\u201c Dagobert Burns aus Halle \u00e4u\u00dfert sich folgenderma\u00dfen: \u201eUnd unsere Olympiasieger, Landesmeister, deutschen Meister und, und, und sind dann also auch potenzielle Amokl\u00e4ufer? Wenn man den Schie\u00dfsport ernsthaft betreibt, ist das Leistungssport! Der Schulleiter hat sich wahrscheinlich noch nie mit der Waffe auseinandergesetzt oder war selbst mal in einem Sch\u00fctzenverein, um zu sehen, wie es tats\u00e4chlich da abl\u00e4uft. Rambos oder leichtsinnige Idioten sind da fehl am Platz. Lieber eine Sch\u00fclerin, die Sportsch\u00fctzin ist, als ein Haufen Teenies, die nur Komasaufen und Bl\u00f6dsinn im Kopf haben.\u201c<\/p>\n<div class=\"szoRelatedNews szoNewsModule\">\n<h3>Links zum Thema<\/h3>\n<ul>\n<li><a title=\"Sportsch\u00fctzin wehrt sich gegen Diffamierung\" href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/sportschuetzin-wehrt-sich-gegen-diffamierung-3635428.html\">Sportsch\u00fctzin wehrt sich gegen Diffamierung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>Kathia Fischer aus der Region Pirna schreibt: \u201eDer Direktor mag den Schie\u00dfsport nicht und ich finde es auch immer zweifelhaft, Teenager da heranzuf\u00fchren. Wobei das besser ist, als gar keinem Sport oder Hobby nachzugehen. Allerdings diejenigen, die so ein Hobby aus\u00fcben, gleich alle als potenzielle Attent\u00e4ter abzustempeln und regelm\u00e4\u00dfig dumme Spr\u00fcche gegen diese Sch\u00fcler herauszuwerfen, statt die Leistungen zu w\u00fcrdigen, ist absolut daneben.\u201c Dirk Hummel aus Metzingen findet: \u201eMan muss den Waffenbesitz nicht m\u00f6gen, es bleibt jedem Menschen frei, diesen sogar zu verabscheuen \u2013 keiner wird gezwungen, sich eine Waffe zu beschaffen, denn gl\u00fccklicherweise sind die Zeiten des Volkssturmes l\u00e4ngst Vergangenheit.\u201c<\/p>\n<p>Hans-J\u00f6rg Krutzki, Vorsitzender der Freisch\u00fctzengesellschaft Gro\u00dfenhain, schreibt in einem Leserbrief: \u201eEs ist schon erstaunlich, was \u00fcber den Schie\u00dfsport bzw. die Sportsch\u00fctzen so alles abgelassen wurde und wird. Der Schulleiter Backen sollte, wenn er den Begriff Amoksch\u00fctzin gebraucht, die Herkunft und Bedeutung des Wortes Amok kennen! Nur kurz: Ein Amoklauf geschieht durch eine psychische Erkrankung mit tollwut\u00e4hnlichen Ausbr\u00fcchen. Dies nachzulesen erfordert keine gro\u00dfe M\u00fche. Der Schulleiter unterstellt hier nicht nur einer Sch\u00fclerin seiner Schule, sondern allen Sportsch\u00fctzen indirekt eine psychische Erkrankung. Der erw\u00e4hnte, fr\u00fchere Vergleich mit einer \u201eChe Guevara-Pose\u201c ist nicht weniger unsinnig. Eigenartig, denn die deutsche Unesco-Kommission, die Kulturministerkonferenz und die Beauftragte der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien haben sieben Formen des immateriellen Kulturerbes ausgezeichnet, darunter auch das deutsche Sch\u00fctzenwesen. Der Pr\u00e4sident des Deutschen Sch\u00fctzenbundes, Heinz-Helmut Fischer, und der Generalsekret\u00e4r der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft Historischer Sch\u00fctzen, Peter-Olaf Hoffmann, nahmen die Urkunde am 11.&nbsp;M\u00e4rz 2016 entgegen.\u201c<\/p>\n<h2>Es gibt auch Verst\u00e4ndnis<\/h2>\n<p>Es gibt auf Facebook auch Bef\u00fcrworter der Haltung des Schulleiters. Mirko &nbsp;Thomas, Gro\u00dfenhain,&nbsp; meint: \u201eL\u00e4cherlich! `F\u00fcr dessen vermeintliche Aussage gibt es keine Zeugen` (sofern der Spruch wirklich so ausgesprochen wurde). Aber im Zweifelsfall glauben wir dem in die Kamera l\u00e4chelnden M\u00e4dchen mit ner Waffe in der Hand. Mit etwas mehr Lebenserfahrung h\u00e4tte man mit einem Spruch `zur\u00fcckgeschossen` und fertig. Aber man muss sich ja heutzutage immer gleich beschweren und der Gegen\u00fcber angeklagt werden. Vielleicht k\u00f6nnte man sich einfach mal vorher Gedanken \u00fcber die Tragweite einer solchen Beschwerde machen und abw\u00e4gen, ob es im Verh\u00e4ltnis steht.\u201c \u00c4hnlich sieht es Andr\u00e9 Sichting: \u201eEin Teenager, der seinen Direktor nicht leiden kann und sich durch einen Satz direkt beleidigt f\u00fchlt, und nat\u00fcrlich ein Schulleiter, der bl\u00f6de Spr\u00fcche macht, statt sich zur\u00fcckzuhalten. Nachvollziehen kann ich beide Standpunkte, und jeder kennt solche Situationen und Charaktere. Das Einzige, was ich nicht verstehe, ist das Aufheben, welches umso eine v\u00f6llig irrelevante Lappalie gemacht wird. Am besten regen wir uns alle noch mal ne Runde auf, sobald jemand mal einen Furz l\u00e4sst, und verklagen uns alle gegenseitig &#8230; das macht Sinn.\u201c Jane Doeh, Dresden, meint: \u201eIch finde den Sport klasse. W\u00fcrde ich am liebsten selbst machen. Ich bin auch P\u00e4dagogin.\u201c<\/p>\n<h4>SZ Online vom 14.03.2017<\/h4>\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<h1>Sportsch\u00fctzin wehrt sich gegen Diffamierung<\/h1>\n<h2>Lysann G\u00fcnzel sieht sich und ihren Freizeitsport missachtet \u2013 ausgerechnet von ihrem Schulleiter.<\/h2>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoAuthor\">Von Kathrin Kr\u00fcger-Mlaouhia<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage szoArticleImage\"><a class=\"szoLightboxPhotoGallery\" href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/sportschuetzin-lysann-guenzel-trainiert-mehrmals-die-woche-1951336h.jpg\" rel=\"nofollow\"> <img decoding=\"async\" title=\"Sportsch\u00fctzin wehrt sich gegen Diffamierung\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/sportschuetzin-lysann-guenzel-trainiert-mehrmals-die-woche-1951336.jpg\" alt=\"Sportsch\u00fctzin Lysann G\u00fcnzel trainiert mehrmals die Woche, so auch beim Sch\u00fctzenverein Gro\u00dfenhain. Es \u00e4rgert sie, dass ihr Schulleiter das nicht anerkennt.\"> <\/a><figcaption>Sportsch\u00fctzin Lysann G\u00fcnzel trainiert mehrmals die Woche, so auch beim Sch\u00fctzenverein Gro\u00dfenhain. Es \u00e4rgert sie, dass ihr Schulleiter das nicht anerkennt.<\/figcaption><p class=\"szoCopyrightHint\">\u00a9 Anne H\u00fcbschmann<\/p>\n<\/figure>\n<p><span class=\"szoDateline\">Sch\u00f6nfeld.<\/span> Gegen den Sch\u00f6nfelder Oberschulleiter Klaus Backen l\u00e4uft eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Familie G\u00fcnzel aus Brockwitz hat sie bei der Bildungsagentur eingereicht. Ihre Tochter Lysann geht in die zehnte Klasse der Sch\u00f6nfelder Schule. Und sie ist Sportsch\u00fctzin. Mit dem Inhalt der Beschwerde hat sich die 16-J\u00e4hrige auch an Kreissch\u00fctzenmeister Alois Langwieser aus Sacka gewandt. Von einer Anzeige bei der Polizei hat sie vorerst abgesehen.<\/p>\n<p>Ausgangspunkt ist ein Vorfall, der etwa ein Jahr zur\u00fcckliegt. Zum Zeitpunkt des vorherigen Tages der offenen T\u00fcr in der Schule soll Klaus Backen zu Lysann gesagt haben, sie werde wohl zur Amoksch\u00fctzin ausgebildet. Anlass war wahrscheinlich ihre Pr\u00e4sentation von Waffen und Ausr\u00fcstung an dem \u00f6ffentlichen Tag in der Schule. Damals gab es noch die Arbeitsgemeinschaft Sportschie\u00dfen, die vorgestellt wurde \u2013 mit Billigung von Schulleiter Backen.<\/p>\n<p>F\u00fcr dessen vermeintliche Aussage gibt es keine Zeugen. Dennoch sehen Familie G\u00fcnzel und auch der Kreissch\u00fctzenmeister darin eine Haltung des Schulleiters best\u00e4tigt, die ihnen freilich gar nicht gef\u00e4llt. \u201eWenn Lysann zur Amoksch\u00fctzin ausgebildet w\u00fcrde, w\u00e4ren alle Sportsch\u00fctzen potenzielle Amoksch\u00fctzen\u201c, schlussfolgert Alois Langwieser und greift damit ein immer wiederkehrendes Vorurteil gegen Sch\u00fctzenvereine auf.<\/p>\n<p>Allerdings gibt es daf\u00fcr in Sch\u00f6nfeld keinerlei Anhaltspunkte. Lysann ist eine leistungsstarke Sch\u00fclerin, die in diesem Jahr wahrscheinlich einen guten Schulabschluss schaffen wird. Sie erhielt 2015 eine Auszeichnung als beste Sch\u00fclerin, ist Sch\u00fclersprecherin und in der Schulkonferenz. F\u00fcr den Sch\u00fctzensport wurde Lysann ausgew\u00e4hlt, weil sie ein \u201eruhiges Wesen\u201c hat und kein Hitzkopf ist. Deshalb hat sie es im Schie\u00dfen schon weit gebracht. Sie schaffte als Mitglied des Sch\u00f6nfelder Sch\u00fctzenvereins einen dritten Platz beim Landes-K\u00f6nigsschie\u00dfen und wurde 2016 auch Kreissch\u00fctzenk\u00f6nigin in der Jugendklasse. Die 16-J\u00e4hrige ist im Sch\u00fctzenkreis R\u00f6der-Mulde als Kreisdamenmeisterin im Vorstand.<\/p>\n<p>Vom Schulleiter selbst ist zu den Vorw\u00fcrfen nichts zu erfahren. Klaus Backen verweist auf Nachfrage auf die laufende Ermittlung durch die Bildungsagentur. Gegen\u00fcber dem Sch\u00f6nfelder B\u00fcrgermeister Weigel als Vertreter des Schultr\u00e4gers erkl\u00e4rte Backen, dass er den Satz so nicht gesagt h\u00e4tte. Au\u00dferdem w\u00e4re alles schon ausger\u00e4umt, was augenscheinlich nicht stimmt. Pikanterweise ist Hans-Joachim Weigel selbst Vorsitzender des Sch\u00f6nfelder Sch\u00fctzenvereins und steht hinter Lysann.<\/p>\n<p>Aufhellend ist in dem Zusammenhang die Meinung von Paul Seifert, heute 23 Jahre alt und fr\u00fcherer Sch\u00fcler der Oberschule. Auch er war mal als erfolgreicher Sch\u00fctze aus der Schul-AG mit einem Luftgewehr in der Zeitung abgebildet. Danach soll Schulleiter Klaus Backen gesagt haben, das sehe ja aus wie in \u201eChe Quevara-Pose\u201c. \u201eDas habe ich als negativ aufgefasst\u201c, sagt Paul Seifert und erkl\u00e4rt, dass er das damals nur deshalb nicht habe aufkl\u00e4ren lassen, weil er sich als Sch\u00fcler nicht in der Lage dazu f\u00fchlte. \u201eHerr Backen hat sich nicht gro\u00df um die AG Schie\u00dfen gek\u00fcmmert, er hat sie trotz Erfolgen auch nicht besonders hervorgehoben\u201c, im Gegensatz zu anderen Leistungen von Sch\u00fclern, so der ehemalige Sch\u00fcler. Laut Paul Seifert hat Klaus Backen eine Abneigung gegen den Schie\u00dfsport. Er duldete die AG nur \u2013 vielleicht auch als Zugest\u00e4ndnis an den Sch\u00f6nfelder B\u00fcrgermeister?<\/p>\n<p>Bisher konnten sich Klaus Backen und Familie G\u00fcnzel nicht auss\u00f6hnen. Eine Aussprache mit den Eltern endete in lautem Streit. Zwar hat sich Backens Verh\u00e4ltnis zu Lysann normalisiert, nachdem er ihr vor den Eltern gedroht hatte: \u201eIch werde mir deine Arbeiten sehr genau ansehen.\u201c Doch f\u00fcr die Zehntkl\u00e4sslerin ist die Sache nicht abgeschlossen. Das sieht neben B\u00fcrgermeister Weigel auch Lysanns Trainer Klaus Bernhardt so. Dem hatte die Sch\u00fclerin sofort von der Amoksch\u00fctzen-\u00c4u\u00dferung erz\u00e4hlt. \u201eIch glaube ihr\u201c, so der Trainer. Auch Alois Langwieser steht auf Lysanns Seite. Der Kreissch\u00fctzenmeister hat den Vorgang bei allen m\u00f6glichen \u00c4mtern \u00f6ffentlich gemacht: Kultusministerium, Landessportbund, s\u00e4chsischer Sch\u00fctzenbund, Landessch\u00fclerrat und Landrat. Bisher schrieb nur der Landessportbund zur\u00fcck, dass der Vorfall \u201e\u00e4rgerlich\u201c w\u00e4re, man aber keine Handhabe h\u00e4tte. Und vom Landratsamt kam der Hinweis, sich doch an die Bildungsagentur zu wenden. Lysann G\u00fcnzel meint, ihr laufe die Zeit davon, denn im Sommer wird sie die Schule verlassen. Die Brockwitzerin will einfach nur eine Entschuldigung.<\/p>\n<div class=\"szoBackToHome\">&nbsp;<\/div>\n<h4>SZ Online vom 05.01.2017<\/h4>\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<h1>\u201eSch\u00fctzen sind die sichersten Nachbarn\u201c<\/h1>\n<h2>Kreissch\u00fctzenmeister Alois Langwieser legt f\u00fcr seine Leute die Hand ins Feuer.<\/h2>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">&nbsp;<\/div>\n<\/header>\n<div class=\"szoArticlePhotoStreamContainer\">\n<div class=\"szoPagination\">&nbsp;<\/div>\n<figure class=\"szoArticleMainImage szoPhotoStreamMainImage szoArticleImage\"><a class=\"szoLightboxPhotoGallery\" href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/sachsen\/bilder\/ein-sportschuetze-steht-mit-seiner-bock-doppelflinte-auf-1901038h.jpg\" rel=\"nofollow\"> <img decoding=\"async\" title=\"\u201eSch\u00fctzen sind die sichersten Nachbarn\u201c\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/sachsen\/bilder\/ein-sportschuetze-steht-mit-seiner-bock-doppelflinte-auf-1901038.jpg\" alt=\"Ein Sportsch\u00fctze steht mit seiner Bock-Doppelflinte auf dem Wurfscheibenplatz. Auch nach der Versch\u00e4rfung des Waffenrechts d\u00fcrfen Sportsch\u00fctzen mit t\u00f6dlichen Waffen schie\u00dfen. Der wiedergew\u00e4hlte Kreissch\u00fctzenmeister Alois Langwieser m\u00f6chte Vorbehalte gegen Sch\u00fctzenvereine abbauen.\"> <\/a><figcaption>Ein Sportsch\u00fctze steht mit seiner Bock-Doppelflinte auf dem Wurfscheibenplatz. Auch nach der Versch\u00e4rfung des Waffenrechts d\u00fcrfen Sportsch\u00fctzen mit t\u00f6dlichen Waffen schie\u00dfen. Der wiedergew\u00e4hlte Kreissch\u00fctzenmeister Alois Langwieser m\u00f6chte Vorbehalte gegen Sch\u00fctzenvereine abbauen.<\/figcaption><p class=\"szoCopyrightHint\">\u00a9 Symbolfoto\/dpa<\/p>\n<\/figure>\n<div class=\"szoGalleryTeaserList szoArticlePhotoStream\">\n<div class=\"szoGalleryImagesList\">\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/sachsen\/bilder\/ein-sportschuetze-steht-mit-seiner-bock-doppelflinte-auf-1901038.jpg\" rel=\"nofollow\"> <img decoding=\"async\" class=\"active\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/sachsen\/bilder\/ein-sportschuetze-steht-mit-seiner-bock-doppelflinte-auf-1901038t.jpg\" alt=\"Ein Sportsch\u00fctze steht mit seiner Bock-Doppelflinte auf dem Wurfscheibenplatz. Auch nach der Versch\u00e4rfung des Waffenrechts d\u00fcrfen Sportsch\u00fctzen mit t\u00f6dlichen Waffen schie\u00dfen. Der wiedergew\u00e4hlte Kreissch\u00fctzenmeister Alois Langwieser m\u00f6chte Vorbehalte gegen Sch\u00fctzenvereine abbauen.\" data-copyright=\"\u00a9 Symbolfoto\/dpa\" data-highres=\"bilder\/ein-sportschuetze-steht-mit-seiner-bock-doppelflinte-auf-1901038h.jpg\"> <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/sachsen\/bilder\/alois-langwieser-ist-vorsitzender-des-schuetzenvereins-1901039.jpg\" rel=\"nofollow\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/sachsen\/bilder\/alois-langwieser-ist-vorsitzender-des-schuetzenvereins-1901039t.jpg\" alt=\"Alois Langwieser ist Vorsitzender des Sch\u00fctzenvereins Sacka und Kreissch\u00fctzenmeister f\u00fcr die Region Mei\u00dfen und D\u00f6beln. \" data-copyright=\"\u00a9 Br\u00fchl\" data-highres=\"bilder\/alois-langwieser-ist-vorsitzender-des-schuetzenvereins-1901039h.jpg\"> <\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><b>Herr Langwieser, Sie sind vor Kurzem zum Kreissch\u00fctzenmeister wiedergew\u00e4hlt worden. Es gibt sicherlich angenehmere, ehrenamtliche Funktionen, zu denen man gratulieren kann.<\/b><\/p>\n<p>Wie meinen Sie das?<\/p>\n<p><b>Na, so bald in Deutschland jemand mit einem Gewehr ruml\u00e4uft, waren ja bisher immer die Sch\u00fctzenvereine unter Generalverdacht.<\/b><\/p>\n<p>Jetzt habe ich Sie verstanden. Genau so sehe ich das auch. Es ist ein ganzes St\u00fcck \u00dcberzeugungsarbeit, die wir als Sch\u00fctzen noch zu leisten haben. Dabei kann sich doch jeder gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, der einen Sportsch\u00fctzen zum Nachbarn hat.<\/p>\n<p><b>Wieso? Weil er bewaffnet ist?<\/b><\/p>\n<p>Nein, nicht deswegen. Ein Sportsch\u00fctze geh\u00f6rt zu den best\u00fcberpr\u00fcftesten Menschen in Deutschland \u00fcberhaupt. Bevor er eine Waffe in die Hand kriegt, wird er genau durchleuchtet, ob er schon mal straff\u00e4llig geworden ist. Dann wird seine pers\u00f6nliche Eignung \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p>Da wird \u00fcberpr\u00fcft, ist er noch vollgeistig da, s\u00e4uft er eventuell, ist er ein Schl\u00e4ger oder anders negativ aufgefallen. Es muss also ein grundanst\u00e4ndiger Mensch sein, sonst erh\u00e4lt er keine Waffenbesitzkarte (WBK, Anm. d. Red.). Punkt um aus. Da lassen die Sch\u00fctzenvereine nicht mit sich verhandeln.<\/p>\n<p><b>Wie viele Sch\u00fctzen gibt es im hiesigen Sch\u00fctzenkreis?<\/b><\/p>\n<p>In meinem Sch\u00fctzenkreis sind wir 1400 Aktive in 28 Vereinen.<\/p>\n<p><b>Und Sie w\u00fcrden sich f\u00fcr jeden Einzelnen verb\u00fcrgen?<\/b><\/p>\n<p>Hundertprozentig, weil sie, wenn sie eine WBK besitzen, \u00fcberpr\u00fcft worden sind.<\/p>\n<p><b>Zu Beginn des vergangenen Jahres gab es in vielen Sch\u00fctzenvereinen einen Mitgliederaufschwung. Hat sich der Trend best\u00e4tigt?<\/b><\/p>\n<p>Da gibt es nat\u00fcrlich Unterschiede. Aber in einigen Vereinen hatten wir im letzten Jahr tats\u00e4chlich einen ordentlichen Zuwachs an neuen Mitgliedern. Bei manchen Vereinen bis zu zehn Prozent.<\/p>\n<p><b>Es wird ja spekuliert, dass dieser Trend damit zusammenh\u00e4ngt, dass das allgemeine Sicherheitsempfinden in Deutschland sensibler geworden ist.<\/b><\/p>\n<p>Nein, damit h\u00e4ngt es absolut nicht zusammen. Das hat eher damit zu tun, dass Gef\u00fchle wie Angst oder Einsamkeit durch eine Gemeinschaft gel\u00f6st werden. In einem Verein finde ich Menschen, die gleiche Interessen haben und die zu mir halten.<\/p>\n<p><b>Da kann man ja auch in die Feuerwehr gehen.<\/b><\/p>\n<p>Eindeutig. Aber nicht jeder ist f\u00fcr die Feuerwehr geschaffen. Die Kameraden m\u00fcssen manchmal wirklich Schwerstarbeit leisten. Da zieh ich meinen Hut davor.<\/p>\n<p><b>Zur\u00fcck zu den Sch\u00fctzenvereinen. Was ist notwendig, damit sie nicht nur dann in den Fokus geraten, wenn wieder mal was Schlimmes mit Waffen passiert ist?<\/b><\/p>\n<p>Schauen Sie mal. Die \u00e4ltesten Vereine in Deutschland sind Sch\u00fctzenvereine. Alles, was heute Vereinsleben ausmacht, ist aus dem Sch\u00fctzenwesen entstanden. Lang bevor es Sportvereine, Gesangvereine und Freiwillige Feuerwehren gab, waren Sch\u00fctzenvereine die f\u00fchrenden Vereine im Dorf und in der Stadt. Wenn man so will, kann man sie f\u00fcr die damalige Zeit auch als Zentrum des \u00f6ffentlichen Lebens bezeichnen. Nicht umsonst ist das deutsche Sch\u00fctzenwesen im vergangenen Jahr von der Unesco zum immateriellen Weltkulturerbe ernannt worden.<\/p>\n<p><b>Die Sch\u00fctzen sind jetzt also auch gesch\u00fctzt.<\/b><\/p>\n<p>Die Sch\u00fctzen weniger, sondern das, was im Brauchtum \u00fcber die Jahrhunderte erhalten wurde und was eben auch wirklich die Kultur einer Nation ausmacht.<\/p>\n<p><b>Geh\u00f6rt da auch ein Funke Geselligkeit dazu?<\/b><\/p>\n<p>Sowieso. Besonders das Gemeinschaftsgef\u00fchl ist entscheidend und kann f\u00fcr ein Dorf pr\u00e4gend sein.<\/p>\n<p><b>Was wollen Sie als Kreissch\u00fctzenmeister daf\u00fcr tun, dass Sch\u00fctzenvereine wieder mehr im gesellschaftlichen Leben verankert sind. Vor allem hier in Sachsen, wo sie auch 27 Jahre nach der Wende noch nicht weit verbreitet sind.<\/b><\/p>\n<p>Ich bin halt der Meinung, wenn man etwas kennt, dann hat man keine Angst davor. Sicher gibt es Vorbehalte, weil wir mit Waffen unseren Sport betreiben. Aber das k\u00f6nnen wir nur unter den genannten Voraussetzungen und au\u00dferdem mit h\u00f6chster Konzentration. Ich hatte zum Beispiel mal ein M\u00e4dchen im Verein, die in der Schule Schwierigkeiten hatte, dem Unterricht zu folgen. Durch das Sportschie\u00dfen hat sie gelernt, sich zu konzentrieren, und das hat ihr schlie\u00dflich auch in der Schule geholfen. Das ist doch prima.<\/p>\n<p><b>Jugendliche sind aber bestimmt die Ausnahme in Sch\u00fctzenvereinen, oder?<\/b><\/p>\n<p>Das liegt auch daran, dass man bei uns fr\u00fchestens erst mit 14 Jahren eintreten kann. Und das finde ich auch richtig so. Ich bin gegen amerikanische Verh\u00e4ltnisse, wo schon Kinder mit Waffen in Ber\u00fchrung kommen.<\/p>\n<p><b>Deshalb ist es wohl wenig verwunderlich, dass die meisten Neumitglieder in den Sch\u00fctzenvereinen schon eher gestandene M\u00e4nner sind.<\/b><\/p>\n<p>Viele, die in letzter Zeit eingetreten sind, sind 22 Jahre und \u00e4lter. Das stimmt schon. Aber wer einmal dabei ist, der hat einen wundersch\u00f6nen Sport. Und vor allem einen Sport, den er bis zum Lebensende ausf\u00fchren kann. Unser \u00e4ltester, aktiver Sch\u00fctze war 99 Jahre alt.<\/p>\n<p><i>Gespr\u00e4ch: J\u00f6rg Richter<\/i><\/p>\n<h4>SZ Mei\u00dfen vom 12.07.2016<\/h4>\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<h1>Beim Sch\u00fctzenverein wird es eng<\/h1>\n<h2>Weil immer mehr Mitglieder dazu kommen, braucht der Verein Schie\u00dflehrer, die Zeit haben ihr Wissen weiterzugeben.<\/h2>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoAuthor\">Von Marcus Herrmann<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage szoArticleImage\"><a class=\"szoLightboxPhotoGallery\" href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/konzentration-und-eine-ruhige-hand-sind-am-schiessstand-des-1773311h.jpg\" rel=\"nofollow\"> <img decoding=\"async\" title=\"Beim Sch\u00fctzenverein wird es eng\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/konzentration-und-eine-ruhige-hand-sind-am-schiessstand-des-1773311.jpg\" alt=\"Konzentration und eine ruhige Hand sind am Schie\u00dfstand des MSV 1460 gefragt. F\u00fcr Frank Kramer ist das kein Problem. Die T\u00e4tigkeit des Sch\u00fctzenvereins gilt inzwischen sogar offiziell als \u201eimmaterielles Kulturerbe\u201c.\"> <\/a><figcaption>Konzentration und eine ruhige Hand sind am Schie\u00dfstand des MSV 1460 gefragt. F\u00fcr Frank Kramer ist das kein Problem. Die T\u00e4tigkeit des Sch\u00fctzenvereins gilt inzwischen sogar offiziell als \u201eimmaterielles Kulturerbe\u201c.<\/figcaption><p class=\"szoCopyrightHint\">\u00a9 Andreas Weihs<\/p>\n<\/figure>\n<p><span class=\"szoDateline\">Mei\u00dfen\/Niederau.<\/span> Gut, dass die Ohren von Schlosser Frank Kramer mit einem Schutz bedeckt sind. Auf der Schie\u00dfanlage des Meissner Sch\u00fctzenvereins 1460 (MSV) am Gro\u00dfdobritzer Hohlweg geht es laut zu \u2013 ein kurzer Knall jagt den n\u00e4chsten. An einem von drei St\u00e4nden zielt der Sch\u00fctze auf eine 25 Meter entfernte Scheibe. M\u00f6glich w\u00e4ren auch 50 Meter Entfernung. Beides hat der 1990 wiedergegr\u00fcndete Verein, der heute um die 130 Mitglieder z\u00e4hlt zu bieten.<\/p>\n<p>\u201eDass der Verein sich heute steigender Beliebtheit erfreut, war vor 13 Jahren so nicht zu erwarten\u201c, sagt Thomas M\u00fcller, der im Vorstand des Vereins ist und auch dessen \u00d6ffentlichkeitsarbeit \u00fcbernimmt. Damals hatten die Mitglieder aus ihrer Heimat am Drosselgrund weichen m\u00fcssen \u2013 wegen des Baus des Schottenbergtunnels.<\/p>\n<p>Doch nach dem Neuanfang auf dem Schie\u00dfstand des S\u00e4chsischen Jagd- und Sch\u00fctzenvereins (SJSV) in Gro\u00dfdobritz bei Mei\u00dfen tummeln sich heute zu jedem der zweimal w\u00f6chentlich stattfindenden Trainings Dutzende auf dem Areal. Weil aber nur eine begrenzte Anzahl schie\u00dfen kann, komme es mitunter zu Wartezeiten, so M\u00fcller. Werden zus\u00e4tzliche Schie\u00dfveranstaltungen gew\u00fcnscht, m\u00fcsse stets eine zertifizierte Schie\u00dfstandaufsicht vor Ort sein. \u201eDas ist aber nicht so einfach, schlie\u00dflich arbeiten viele Mitglieder in Vollzeit\u201c, so M\u00fcller. Trotzdem will Vereinsvorstand Ullrich Herrmann die Trainingsarbeit sukzessive ausbauen.<\/p>\n<p>Dabei setzt er darauf, dass sich die Mitglieder noch mehr ins Vereinsleben einbringen, zum Beispiel die Schie\u00dflehrerausbildung absolvieren. Denn umso mehr Schie\u00dflehrer vor Ort sind, desto sicherer und \u00f6fter kann auf dem Gel\u00e4nde geschossen werden. Bald ist die Ausbildung zum Schie\u00dflehrer eventuell nur noch beim Landeskriminalamt m\u00f6glich, sagt Thomas M\u00fcller. Daf\u00fcr k\u00f6nnte eine neue EU-Richtlinie sorgen. Wer Schie\u00dflehrer werden m\u00f6chte, muss zuvor \u00fcbrigens einen Jagd- oder Waffenschein besitzen. Davon gibt es im Meissner Sch\u00fctzenverein einige. Sie zeigen ihr K\u00f6nnen regelm\u00e4\u00dfig \u2013 \u00f6fter auch bei traditionsreichen Veranstaltungen in der Stadt. Etwa beim Weinfest im Fr\u00fchherbst oder w\u00e4hrend des sogenannten \u201eAnschie\u00dfens\u201c beim Start der Weinlese. Der MSV 1460 geh\u00f6rt in Mei\u00dfen quasi zum Kulturerbe.<\/p>\n<p>Das haben sie jetzt sogar schwarz auf wei\u00df. Denn die Deutsche Unesco-Kommission hat j\u00fcngst das Sch\u00fctzenwesen in Deutschland in das bundesweite Verzeichnis des \u201eimmateriellen Kulturerbes\u201c aufgenommen. \u201eDamit geh\u00f6rt nun auch die T\u00e4tigkeit unseres Vereins hier in Mei\u00dfen offiziell zum Kulturerbe\u201c, sagt M\u00fcller.<\/p>\n<p>Und was bringt das dem MSV? Zun\u00e4chst erst mal nur ein Logo, welches auf der Homepage zu sehen ist. Dazu gibt es einen Link auf die Seite der Unesco. Dort hei\u00dft es zur Begr\u00fcndung der Aufnahme des Sch\u00fctzenwesens in die Liste in das Verzeichnis: \u201eDas Sch\u00fctzenwesen ist ein wichtiger, historisch gewachsener und lebendiger Teil der regionalen und lokalen Identit\u00e4t. Es umfasst eine gro\u00dfe Anzahl von Br\u00e4uchen und Traditionen, die in ganz Deutschland in unterschiedlichen Erscheinungsformen verbreitet sind.\u201c Diesem Anspruch f\u00fchlt sich auch der MSV verpflichtet und erhofft sich von der Auszeichnung einen positiven Effekt. \u201eDas bringt uns sicher etwas mehr Aufmerksamkeit. Denn der Eintrag in das bundesweite Verzeichnis ist nicht nur Auszeichnung f\u00fcr unsere Vereinsarbeit, sondern f\u00fcr die ganze Stadt\u201c, so M\u00fcller.<\/p>\n<h4>Mei\u00dfen TV 09.09.2015<\/h4>\n<div class=\"article_detail\">\n<div class=\"article_crack_headline\">Segen, Knall und Oechslegrad<\/div>\n<div class=\"article_crack_subline\">Winzergenossenschaft startet mit der Weinlese<\/div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/images.telvi.de\/portales\/10\/news\/article\/2015\/37\/1\/6c4c956be2193dcab7752cc04eb44a12.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><\/div>\n<div>Die Winzergenossenschaft Meissen eG hat am gestrigen Dienstag am Steinberg offiziell die Weinlese mit der Sorte \u201eM\u00fcller-Thurgau\u201c er\u00f6ffnet. Obligatorisch wurde zun\u00e4chst der Segen von Pfarrer Uwe Haubold erteilt, ehe der Mei\u00dfner Sch\u00fctzenverein 1460 e.V den Startschuss in die neue Weinsaison abfeuerte. Klimatisch hatte der 2015er Jahrgang zun\u00e4chst beste Voraussetzungen bevor letzte Woche das Wetter verr\u00fcckt spielte.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"article_quelle\">Quelle: tvM Meissen Fernsehen<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"clear_container\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<h4>&nbsp;<\/h4>\n<h4>SZ Mei\u00dfen vom 08.09.2015<\/h4>\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<h1>Start-Schuss zur Weinlese<\/h1>\n<h2>Mitten in Mei\u00dfen, auf dem 400 Jahre alten Weinberg Steinberg, hat die S\u00e4chsische Winzergenossenschaft mit der Traubenernte begonnen &#8211; mit B\u00f6llersch\u00fcssen.<\/h2>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">&nbsp;<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage szoArticleImage\"><a class=\"szoLightboxPhotoGallery\" href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/weinkoenigin-michaela-tutschke-war-beim-lese-auftakt-auf-1548967h.jpg\" rel=\"nofollow\"> <img decoding=\"async\" title=\"Start-Schuss zur Weinlese\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/weinkoenigin-michaela-tutschke-war-beim-lese-auftakt-auf-1548967.jpg\" alt=\"Weink\u00f6nigin Michaela Tutschke war beim Lese-Auftakt auf dem Steinberg in Mei\u00dfen dabei.\"> <\/a><figcaption>Weink\u00f6nigin Michaela Tutschke war beim Lese-Auftakt auf dem Steinberg in Mei\u00dfen dabei.<\/figcaption><p class=\"szoCopyrightHint\">\u00a9 Claudia H\u00fcbschmann<\/p>\n<\/figure>\n<p><b>Mei\u00dfen.<\/b> Mit B\u00f6llersch\u00fcssen, dem sogenannten Freischie\u00dfen der Ernte, durch Mitglieder des \u201eMei\u00dfner Sch\u00fctzenvereins 1460\u201c, wurde die diesj\u00e4hrige Weinlese der S\u00e4chsischen Winzergenossenschaft auf dem Steinberg in Mei\u00dfen begonnen. Zuerst geerntet werden Goldriesling und M\u00fcller-Thurgau. Von Trauben der letztgenannten Sorte bestimmte Weink\u00f6nigin Michaela Tutschke ein Mostgewicht von 72 Grad Oechsle. \u201eDas ist ein sehr guter Wert\u201c, erkl\u00e4rte Lutz Kr\u00fcger, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Winzergenossenschaft.<\/p>\n<h4>Geht zwar nicht direkt um uns, passt aber dennoch zum Thema: S\u00e4chsische Zeitung vom 06.Juli 2015<\/h4>\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<h1>Von wegen Revolverheld<\/h1>\n<h2>Sch\u00fctzen k\u00e4mpfen gegen das Image der Waffennarren und um neue, vor allem junge Mitglieder.<\/h2>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoAuthor\">Von Maik Schwert<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<div class=\"szoArticlePhotoStreamContainer\">\n<div class=\"szoPagination\">\n<p><a class=\"browse prev disabled\" title=\"Ein Bild zur\u00fcck bl\u00e4ttern\" href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/von-wegen-revolverheld-3142150.html#\" rel=\"nofollow\"> zur\u00fcck <\/a><\/p>\n<p class=\"pages\">Bild <span class=\"page current\"> 1 <\/span> von <span class=\"page\">2<\/span><\/p>\n<p><a class=\"browse next\" title=\"Eine Bild weiter bl\u00e4ttern\" href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/von-wegen-revolverheld-3142150.html#\" rel=\"nofollow\"> weiter <\/a><\/p>\n<\/div>\n<figure class=\"szoArticleMainImage szoPhotoStreamMainImage szoArticleImage\"><a class=\"szoLightboxPhotoGallery\" href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/der-treffsichere-polizeikommissar-christian-reitz-hat-das-1506341h.jpg\" rel=\"nofollow\"> <img decoding=\"async\" title=\"Von wegen Revolverheld\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/der-treffsichere-polizeikommissar-christian-reitz-hat-das-1506341.jpg\" alt=\"Der treffsichere Polizeikommissar Christian Reitz hat das Schie\u00dfen mit der Schnellfeuerpistole in L\u00f6bau gelernt und in Kriftel verfeinert. Gerade das hohe Ma\u00df an Konzentration fasziniert ihn, die Kombination aus Dynamik in der Bewegung und Ruhe beim Ausl\u00f6sen.Foto: Imago-Sportfotodienst\/Gerhard K\u00f6nig\"> <\/a><figcaption>Der treffsichere Polizeikommissar Christian Reitz hat das Schie\u00dfen mit der Schnellfeuerpistole in L\u00f6bau gelernt und in Kriftel verfeinert. Gerade das hohe Ma\u00df an Konzentration fasziniert ihn, die Kombination aus Dynamik in der Bewegung und Ruhe beim Ausl\u00f6sen.<br \/>\nFoto: Imago-Sportfotodienst\/Gerhard K\u00f6nig<\/figcaption><p class=\"szoCopyrightHint\">\u00a9 imago\/gerhard k\u00f6nig<\/p>\n<\/figure>\n<div class=\"szoGalleryTeaserList szoArticlePhotoStream\">\n<div class=\"szoGalleryImagesList\">\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/der-treffsichere-polizeikommissar-christian-reitz-hat-das-1506341.jpg\" rel=\"nofollow\"> <img decoding=\"async\" class=\"active\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/der-treffsichere-polizeikommissar-christian-reitz-hat-das-1506341t.jpg\" alt=\"Der treffsichere Polizeikommissar Christian Reitz hat das Schie\u00dfen mit der Schnellfeuerpistole in L\u00f6bau gelernt und in Kriftel verfeinert. Gerade das hohe Ma\u00df an Konzentration fasziniert ihn, die Kombination aus Dynamik in der Bewegung und Ruhe beim Ausl\u00f6sen.Foto: Imago-Sportfotodienst\/Gerhard K\u00f6nig\" data-copyright=\"\u00a9 imago\/gerhard k\u00f6nig\" data-highres=\"bilder\/der-treffsichere-polizeikommissar-christian-reitz-hat-das-1506341h.jpg\"> <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/ralph-martin-schiesst-seit-1978-der-50-jaehrige-arbeitet-1506342.jpg\" rel=\"nofollow\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/ralph-martin-schiesst-seit-1978-der-50-jaehrige-arbeitet-1506342t.jpg\" alt=\"Ralph Martin schie\u00dft seit 1978. Der 50-J\u00e4hrige arbeitet seit 1994 als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer beim S\u00e4chsischen Sch\u00fctzenbund.Foto: Sabine Larbig\" data-copyright=\"\" data-highres=\"bilder\/ralph-martin-schiesst-seit-1978-der-50-jaehrige-arbeitet-1506342h.jpg\"> <\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Schie\u00dfen lernen \u2013 Freunde treffen. Mit diesem Satz werben Leipziger Sch\u00fctzenfreunde um Mitglieder. Ralph Martin reagiert entspannt auf solche Spr\u00fcche. \u201eDa kann ich nur dr\u00fcber lachen\u201c, sagt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer vom S\u00e4chsischen Sch\u00fctzenbund. \u201eWir meinen das als Aufforderung, Sport zu treiben und mit netten Menschen zu plaudern.\u201c So wie mit ihm. \u201eIch w\u00fcrde mir den Satz aber auch nicht als Plakat \u00fcber die T\u00fcr h\u00e4ngen.\u201c Ansonsten nimmt er es mit Humor.<\/p>\n<p>Weniger locker reagiert er darauf, dass seine Sportart immer dann mediale Aufmerksamkeit bekommt, wenn etwas Schlimmes geschieht. Er denkt dabei nicht zuerst an Amokl\u00e4ufe wie 2002 in Erfurt und 2009 in Winnenden, sondern an Beziehungstaten oder wenn einer mit dem Gewehr \u00fcber den Zaun droht.<\/p>\n<p>Ansonsten l\u00f6sen blo\u00df noch H\u00f6hepunkte wie die Weltmeisterschaften der Bogensch\u00fctzen 2007 in Leipzig oder au\u00dfergew\u00f6hnliche Erfolge ein gewisses \u00f6ffentliches Interesse aus, beispielsweise Silber f\u00fcr Ralf Schumann aus Mei\u00dfen und Bronze f\u00fcr Christian Reitz aus L\u00f6bau mit der Schnellfeuerpistole bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. \u201eSportschie\u00dfen hat in Sachsen nicht wirklich einen hohen Stellenwert. Es gibt genug andere Sportarten, die mehr im Blickpunkt stehen\u201c, sagt Reitz.<\/p>\n<p>Er wechselte 2005 nach Hessen \u2013 aus beruflichen Gr\u00fcnden. Eigentlich wollte der heute 28-J\u00e4hrige in Sachsen bleiben, hatte sich bei der Polizei beworben, und es sah auch ganz gut aus. Das lief mit dem Olympiast\u00fctzpunkt und seinem Laufbahnberater, der ihm eine Aufnahme schon fast zusicherte, aber am Ende wurde er doch nicht genommen. \u201eAls sich diese Variante erledigt hatte und ich von der hessischen Sportf\u00f6rdergruppe h\u00f6rte, habe ich mich da beworben, wurde angenommen und bin gewechselt.\u201c F\u00fcr seinen Heimatverein, die Privilegierte Sch\u00fctzengesellschaft, blieb das folgenlos: \u201eIch habe auch noch die ersten Jahre in Hessen nahezu alle Disziplinen f\u00fcr L\u00f6bau geschossen. Erst mit der Zeit bin ich dann vollst\u00e4ndig gewechselt und habe bei deutschen Meisterschaften f\u00fcr Kriftel geschossen.\u201c<\/p>\n<p>Martin betrachtet den Wechsel von Reitz nicht als Problem, sondern als notwendiges \u00dcbel: \u201eSpitzenleute wie Christian m\u00fcssen sich mit den Besten messen. Das geht nur am Bundesst\u00fctzpunkt beim Bundestrainer. Daher f\u00e4llt es uns so schwer, die besten Athleten im Land zu halten.\u201c<\/p>\n<p>Er sieht auch kein Mitglieder- oder Vereinssterben: \u201eDie Zahlen entwickeln sich seit Jahren stabil. Angesichts des demografischen Wandels werte ich das sogar als positives Signal.\u201c Martin nennt 13&nbsp;627 Mitglieder in 364 Klubs. Aber Leistungssport betreiben davon die wenigsten. Es ist so \u00e4hnlich wie bei der Laufbewegung. Da sind auch Massen unterwegs \u2013 aber in der Spitze kommt kaum jemand an.<\/p>\n<p>Er macht sich keine Sorgen um den Nachwuchs. F\u00fcnf Prozent der Mitglieder geh\u00f6rten dazu. Das sei ein guter Wert bei den Grenzen durch Gesetze. In Ausnahmef\u00e4llen d\u00fcrfen Zehnj\u00e4hrige mit dem Schie\u00dfen anfangen, regul\u00e4r zwei Jahre sp\u00e4ter. \u201eWenn wir kommen, sind Sichter aus anderen Sportarten durch und Talente weg.\u201c Waffenbesitzer m\u00fcssen 18, teils 25 sein.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher existierten Kooperationen zwischen Klubs und Schulen. Reitz profitierte davon. \u201eIch bin durch die Schule zum Sportschie\u00dfen gekommen. Bei einem Wandertag wurde zum Abschluss der Verein in L\u00f6bau besucht\u201c, sagt er. \u201eAls ich 1998 angefangen habe, wurde schon recht regelm\u00e4\u00dfig mit den Schulen zusammengearbeitet.\u201c Reitz begann mit elf Jahren. Daf\u00fcr ben\u00f6tigte er einen \u201e\u00e4rztlichen Nachweis \u00fcber die geistige und k\u00f6rperliche Eignung\u201c, und der \u201eVerein musste eine schie\u00dfsportliche Begabung bescheinigen\u201c.<\/p>\n<p>Solche Kooperationen gibt es nicht mehr. \u201eWir sind wie Boxer, Judoka und Ringer aus diesen Projekten geflogen. Das ist politisch nicht mehr gewollt gewesen\u201c, sagt Martin. Seit dem Aus h\u00e4ngt die Nachwuchsgewinnung mehr denn je von den Klubs ab. \u201eSie m\u00fcssen ihre T\u00fcren f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit aufmachen\u201c, sagt er und nennt als Beispiel das Sichtungsschie\u00dfen am Pistolenleistungszentrum in Dresden mit Philipp Wagenitz, wie Reitz aus L\u00f6bau und Schnellfeuersch\u00fctze. Es gibt auch das Wochenende der Sch\u00fctzenvereine durch den Deutschen Sch\u00fctzenbund (DSB), der es den interessierten Klubs etwas erleichtern soll, Nachwuchs zu gewinnen \u2013 in diesem Jahr am ersten Oktoberwochenende. Reitz f\u00e4llt noch ein Beispiel aus seiner neuen Heimat ein: \u201eIn Hessen bieten die Ferienspiele f\u00fcr Kinder im Sommer auch Schie\u00dfen an.\u201c<\/p>\n<p>Au\u00dfer Dresden existiert in Sachsen nur noch ein St\u00fctzpunkt f\u00fcr die Wurfscheibendisziplinen Skeet und Trap in Gro\u00dfdobritz und Neiden. Mit Paul Pigorsch und Hubert Stasiak gibt es auch Aush\u00e4ngeschilder. \u201eBeide geh\u00f6ren zum Perspektivteam f\u00fcr die Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro\u201c, sagt Martin. \u201eWir sehen sie eher bei Olympia 2020 in Tokio.\u201c In dieser Mannschaft f\u00fcr die Zukunft sollen die unter 25-J\u00e4hrigen, die einen schweren Stand haben, in die internationale Elite gelangen.<\/p>\n<h2>Echte Talente schaffen den Aufstieg<\/h2>\n<p>Schie\u00dfen gilt als Langzeitsportart, die die Weltklasse \u00fcber Jahrzehnte betreiben kann. Bei deutschen Meisterschaften muss der Nachwuchs beispielsweise Weltmeister schlagen, um in die Nationalauswahl zu gelangen und bei Sommerspielen, WM oder EM starten zu d\u00fcrfen. \u201eEs ist schwerer, in dieses Team zu kommen, als drin zu bleiben\u201c, sagt Martin. Sechs bis neun Aktive z\u00e4hlen dazu. Alle bekommen Einsatzchancen. \u201eDer DSB will seine Besten ja nicht bei jedem Wettbewerb verheizen.\u201c<\/p>\n<p>Reitz gelang der Aufstieg \u201edurch intensives Training und entsprechende Vorbereitung. Klar gibt es gute Sch\u00fctzen, die schon etwas \u00e4lter sind, aber dadurch gehen ja die Jungen nicht verloren\u201c, sagt er. Echte Talente schaffen den Aufstieg. So wie Reitz \u2013 und egal, wo: ob in Kriftel oder L\u00f6bau.<\/p>\n<h4>Beitr\u00e4ge Meissen Fernsehen<\/h4>\n<p><strong>22.10.2010<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.meissen-fernsehen.de\/nachrichten\/Pistolen_und_Kanonen-2755.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pistolen und Kanonen<\/a><\/p>\n<p><strong>12.11.2007<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.meissen-fernsehen.de\/sport\/Grundsteinlegung_beim_MSV_1460-362.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Grundsteinlegung beim MSV 1460.e.V.<\/a><\/p>\n<p><strong>07.09.2011<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.meissen-fernsehen.de\/nachrichten\/Boeller_im_Weinberg-3421.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">B\u00f6ller im Weinberg<\/a><\/p>\n<h4>SZ vom 25.04.07 &#8211; Schie\u00dfanlage darf errichtet werden<\/h4>\n<p><strong>Schie\u00dfanalage darf errichtet werden<\/strong><\/p>\n<p><strong>K\u00e4bsch\u00fctztal verliert den Gerichtsstreit um Neumohlis gegen das Landratsamt. Gebaut wird aber wohl trotzdem nicht.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Von J\u00fcrgen M\u00fcller <\/strong><\/p>\n<p>Nun ist es amtlich und unanfechtbar: Der Mei\u00dfner Sch\u00fctzenverein 1460 darf in Neumohlis eine Schie\u00dfanlage bauen. Dies hat das Oberlandesgericht Bautzen beschlossen. Der Beschluss ist unanfechtbar.<\/p>\n<p>Die Gemeinde K\u00e4bsch\u00fctztal hatte gegen das Landratsamt Mei\u00dfen geklagt, weil dieses den Bau genehmigt und die sofortige Vollziehung angeordnet hatte. Schon das Verwaltungsgericht Dresden hatte gegen die Gemeinde entschieden.<\/p>\n<p>Nach Meinung des Gerichtes hat das Landratsamt eine ausreichende Begr\u00fcndung daf\u00fcr geliefert, warum der Bau des Schie\u00dfplatzes nicht versagt werden d\u00fcrfe. In dieser Begr\u00fcndung sei auf die Schwierigkeiten der Standortsuche f\u00fcr die Schie\u00dfanlage, die Situation des Sch\u00fctzenvereins und die Interessen der Anwohner Bezug genommen worden, hei\u00dft es. Der Mei\u00dfner Sch\u00fctzenverein hatte seinen Schie\u00dfplatz verloren, weil das Gel\u00e4nde f\u00fcr den Bau des Schottenbergtunnels ben\u00f6tigt wurde. Auf der Suche nach einem neuen Gel\u00e4nde wurde man in Neumohlis f\u00fcndig. Die Gemeinde legte Widerspruch gegen den Bau einer Schie\u00dfanlage ein, weil eine solche nicht im Fl\u00e4chennutzungsplan vorgesehen ist und es in der Gemeinde bereits einen Schie\u00dfplatz gibt.<\/p>\n<p>Widerspruch kommt zu sp\u00e4t<\/p>\n<p>Das Landratsamt hat das Vorhaben jedoch genehmigt, weil alle Vorschriften eingehalten werden. Die Immissionswerte werden nicht \u00fcberschritten. Gegen diese Entscheidung hatte die Gemeinde Klage eingereicht. Diese scheiterte schon aus formalen Gr\u00fcnden. Der Widerspruch traf erst am 26. April 2005 ein &#8211; exakt einen Tag nach Ablauf der Zwei-Monatsfrist. Deshalb galt das Vorhaben als von der Gemeinde genehmigt. Bereits am 30. September 2004 hatte K\u00e4bsch\u00fctztal Widerspruch gegen den Bau einer Schie\u00dfanlage in Neumohlis eingelegt. Nach Auffassung des Gerichtes beziehe sich dieser Widerspruch aber auf ein anderes Vorhaben, und zwar auf die zun\u00e4chst geplante Anlage. Diese wurde jedoch um zwei Bahnen reduziert, so dass es sich bei dem jetzigen Bau zwar ebenfalls um einen Schie\u00dfplatz, jedoch um ein anderes Vorhaben handele. Durch die wesentlich kleinere Schie\u00dfanlage mit weniger Schie\u00dfbahnen d\u00fcrfte eine immissionsschutzrechtlich andere Qualit\u00e4t erreicht werden, so das Gericht.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Uwe Klingor (CDU) ist entt\u00e4uscht von dem Ausgang: &#8222;Wozu brauchen Gemeinden einen Fl\u00e4chennutzungsplan, wenn dieser von der \u00fcbergeordneten Beh\u00f6rde einfach au\u00dfer Kraft gesetzt werden kann?&#8220;, fragt er.<\/p>\n<p>Ob der Mei\u00dfner Sch\u00fctzenverein 1460 in Neumohlis aber tats\u00e4chlich baut, ist mehr als fraglich. Denn f\u00fcr die geplante Schie\u00dfanlage, die zwischen 500 000 und 600 000 Euro kosten w\u00fcrde, bekam der Verein keine F\u00f6rdermittel. &#8222;Wir haben uns deshalb nach einer Alternative umgesehen, sind in Gro\u00dfdobritz eingemietet und wollen dort jetzt auch ein Vereinshaus bauen, aber keinen eigenen Schie\u00dfstand&#8220;, sagt Vereinschef Ullrich Herrmann.<\/p>\n<p>Noch ist jedoch die beantragte Baugenehmigung nicht erteilt. Kommt sie, ist Neumohlis vom Tisch. Darf in Gro\u00dfdobritz wider Erwarten jedoch nicht gebaut werden, ist der Standort im K\u00e4bsch\u00fctztal nach wie vor eine Option. &#8222;Die Baugenehmigung gilt ja nach wie vor. Wir m\u00fcssten dann 2008 erneut einen F\u00f6rdermittelantrag stellen&#8220;, so Herrmann.<\/p>\n<h4>SZ vom 25.10.07 &#8211; Schie\u00dfplatz Neumohlis<\/h4>\n<p><strong>Schie\u00dfplatz in Neumohlis ist vom Tisch<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Sch\u00fctzenverein Mei\u00dfen baut jetzt in Gro\u00dfdobritz. Anfang November ist die Grundsteinlegung.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Von J\u00fcrgen M\u00fcller<\/strong><\/p>\n<p>Der geplante Bau einer Schie\u00dfanlage im K\u00e4bsch\u00fctztaler Ortsteil Neumohlis ist jetzt endg\u00fcltig vom Tisch. Der Mei\u00dfner Sch\u00fctzenverein 1460 hat sich entschieden, in Gro\u00dfdobritz zu bauen. Am 10. November ist Grundsteinlegung f\u00fcr die neue Anlage.<\/p>\n<p>&#8222;Rechtlich h\u00e4tten wir den Bau in Neumohlis durchgekriegt, aber es hing an F\u00f6rdermitteln&#8220;, so Vereinschef Dr. Andreas Maier.<\/p>\n<p>Der Verein wollte in Neumohlis eine Schie\u00dfanlage bauen, weil er seine bisherige in Mei\u00dfen aufgeben musste. Das Gel\u00e4nde wurde f\u00fcr den Bau des Schottenbergtunnels gebraucht.<\/p>\n<p>Gegen die Pl\u00e4ne im K\u00e4bsch\u00fctztal regte sich Widerstand, es bildete sich eine B\u00fcrgerinitiative, die Unterschriften gegen das Vorhaben sammelte. Die Anwohner bef\u00fcrchteten L\u00e4rm und einen Eingriff in die Natur.<\/p>\n<p>Auch die Gemeinde lehnte das Vorhaben ab, weil es im K\u00e4bsch\u00fctztal schon einen Schie\u00dfplatz gibt. Weil der Verein aber alle erforderlichen Vorgaben zum Beispiel zum L\u00e4rmschutz einhielt, musste das Landratsamt den Bau trotz der Proteste genehmigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>was so alles \u00fcber uns oder unseren Sport ver\u00f6ffentlicht wurde SZ Online vom 15.11.2017 Mei\u00dfner Sch\u00fctzen erhalten historische Unikate Pokale und Ehrenurkunden seines Gro\u00dfvaters \u00fcbergab jetzt der Leipziger Claus Siegel. Sie stammen vom alten Mei\u00dfner B\u00fcrgersch\u00fctzen-Bataillon. Von Marcus Herrmann Ehrenurkunde f\u00fcr den B\u00fcrgersch\u00fctzen Alwin Siegel. Foto: C. 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